NewsSW-Arbeitskreise

11.10.2019, SCHULEWIRTSCHAFT Bayern

Erfolgreiche SCHULEWIRTSCHAFT Bayern Tagung 2019 unter dem Motto "Zukunft braucht uns!"

Mit etwa 350 Gästen ist am Freitagvormittag die Tagung in Amberg erfolgreich gestartet!

Die Generationen und ihre Zukunft im Fokus der bayernweiten SCHULEWIRTSCHAFT Tagung 2019 in Amberg

Vertreter*innen aus Schul- und Arbeitswelt diskutierten, beleuchteten und erarbeiteten Lösungsansätze, wie Schule, Wirtschaft und Gesellschaft dazu beitragen können, die gegenwärtigen und zukünftigen Generationen im Übergang zwischen Schule und Wirtschaft zu stärken, um die aktuellen und absehbaren Herausforderungen zu meistern.

Rund 350 Vertreter*innen aus dem ehrenamtlichen Netzwerk  SCHULEWIRTSCHAFT, aus Unternehmen, Schulen, Institutionen und Politik folgten dem Aufruf der diesjährigen Tagung „Zukunft braucht uns!“.

Zwei Tage beschäftigten sich die Teilnehmer*innen mit den Fragen, wie die Generationen X, Y und Z ticken, wie und wodurch die Generation Z die unternehmerische und gesellschaftliche Realität verändert und welche Auswirkungen dies für die Schul- und Arbeitswelt und die Gesellschaft hat. „In unserem Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT setzen sich fast 5.000 Profis aus Schule und Arbeitswelt an der Schnittstelle Schule/Beruf für die Fachkräfte von morgen ein. Für diese Arbeit und das Engagement möchten wir uns in diesem Rahmen bedanken, aktuelle Themen aufgreifen, Impulse geben und Raum für Dialog schaffen. So stärken wir das Netzwerk. Nur gemeinsam gelingt es uns, Zukunft heute zu gestalten – innovativ und nachhaltig“ erklärt Michael Mötter, Geschäftsführer SCHULEWIRTSCHAFT Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V..

Die Begrüßungsworte hielten die Vorsitzenden von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern Josef Schelchshorn, Volkswagen AG, und Dr. Karin E. Oechslein, Direktorin des ISB – Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München. Es sprach zudem Gerald Haas vom Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Amberg-Sulzbach, Schulamtsdirektor des Schulamts Amberg. Auch Oberbürgermeister Michael Cerny, vorgestellt durch Benedikt Lueger, einem Schüler aus dem Erasmus Gymnasium, hieß die Gäste in der Stadt Amberg willkommen.

Ehrengäste waren die Staatssekretärin im Bayerischen Kultusministerium Anna Stolz und Dr. Gert Bruckner, Leiter der Abteilung „Mittelstand, Handwerk, Handel, Freie Berufe“ im Bayerischen Wirtschaftsministerium. Beide stellten in einer Dialogrunde mit den Moderatoren Tobias Ranzinger und dem Amberger Gymnasiasten Jeremias Heider die Bedeutung des Themas „Zukunft braucht uns!“ vor.  

Staatssekretärin Anna Stolz: „Wenn ich mit Jugendlichen über ihre Zukunft spreche, stehen ganz oft die sozialen Beziehungen im Mittelpunkt: echte Freundschaften oder ein gutes Familienleben. Wichtig ist den jungen Menschen aber auch, möglichst eigenverantwortlich und selbstbestimmt zu leben. Die Grundlage dafür ist eine gute Bildung und Ausbildung, um den eigenen Beruf frei wählen und im Berufsleben bestehen zu können. SCHULEWIRTSCHAFT leistet hierzu einen wichtigen Beitrag.“

„Wie die Arbeitswelt in 10 oder 20 Jahren konkret aussieht, kann wohl keiner von uns vorhersagen“, meinte Dr. Bruckner. Für ihn sei aber eines sicher: „Eine solide Ausbildung, die Bereitschaft, neue Entwicklungen anzunehmen und sich auf Veränderungen einzustellen, Neugier und Flexibilität sind Garanten dafür, dass die Jugend von heute die besten Chancen hat in der Arbeitswelt von morgen“. 

In einem Impulsreferat zeigte Hartwin Maas, Dipl.-Wirt.-Ing., MIB. und Geschäftsführer der Maas Beratungsgesellschaft, wer die Generation Z ist, wie sie tickt, was sie verändert, und wie sie sich von den anderen Generationen unterscheidet. Mit diesem Verständnis begaben sich die Teilnehmer*innen in acht unterschiedliche Workshops, sogenannte WERT-Räume, zu den Themen „Resilienz, Werte, Demokratie stärken, Nachhaltigkeit, Schule und Arbeitswelt einmal anders, Verantwortung und Brückenschlag der Generationen“, in denen sie mit Expert*innen die Fragestellung aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchteten.

Beim Festabend wurden 20 Arbeitskreise für ihr Arbeitskreisjubiläum geehrt:

Für 50 Jahre: AK Miesbach, AK Nürnberg-Gymnasium und AK Würzburg – Stadt und Land
Für 40 Jahre: AK München-Gymnasium
Für 30 Jahre: AK Aichach – Friedberg, AK Augsburg – Land, AK Bogen, AK Ebersberg, AK Freising/Erding/Flughafen, AK Mühldorf/Inn, AK Kulmbach, AK Neustadt/WN – Weiden/OPF, AK Regensburg, AK Schwandorf
Für 20 Jahre: AK Günzburg/Krumbach, AK Hof, AK München-Koordinationsgremium, AK München-Mittelschule, AK Memmingen/Westl. Unterallgäu, AK Rhön - Grabfeld

Für ihr ehrenamtliches Engagement wurden mit der silbernen Ehrennadel von SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland geehrt: Helmut Dietl vom AK Bogen und Dieter Frohwein vom AK Landshut.

Der 2. Veranstaltungstag stand ganz im Zeichen der Praxis. Innovative Projekte wurden präsentiert, wie zum Besipiel „Das qualifizierte Praktikum“, „fit for life“ oder „Der Zukunftsfuchs“. Auch die Themen Stresskompetenz in Ausbildung und Schule, die Nachhaltigkeits-Forschung der Amberger Hochschule oder die „Zukunftakademie Amberg“  standen auf der Tagesordnung. In „Chatrooms“, wurde generationsübergreifend über Visionen für die SCHULEWIRTSCHAFT-Arbeit von morgen diskutiert sowie über Eigenverantwortung in Bezug auf die gesellschaftlichen Veränderungen debattiert und Lösungsstrategien erarbeitet.

„Um für die Veränderungen und Herausforderungen der Zukunft mit Komplexität, Vielfalt, Unverbindlichkeit, Schnelligkeit und rasante technologische Entwicklungen gewappnet zu sein und sie annehmen zu können, setzen wir in diesen beiden Tagen starke Impulse. Wir sind davon überzeugt, dass wir die Teilnehmer*innen inspirieren und neue Ideen für die zukünftige SCHULEWIRTSCHAFT-Arbeit geben können“, so die beiden Vorsitzenden von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern, Dr. Karin E. Oechslein und Josef Schelchshorn.

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Bildbeschreibung zu Bild Nr. 5:

Weitere Bilder zur Veranstaltung folgen in den nächsten Tagen.

Weitere Informationen zur Tagung wie z. B. Vorträge der Referenten finden Sie hier. Bitte haben Sie noch etwas Geduld, wenn noch nicht alle Vorträge zur Verfügung stehen.