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27.03.2025 , Bayerischer Rundfunk

Medienkompetenz stärken: Schüler*innen und Desinformation

Nur 47 Prozent unserer Schüler*innen fühlen sich sicher im Erkennen von Fehlinformationen! Eine aktuelle Sonderauswertung der Pisa-Studie zeigt: Deutschland liegt beim kritischen Hinterfragen von Quellen unter dem OECD-Durchschnitt. Warum das ein Problem ist – und wie Medienkompetenz gefördert werden kann.

Desinformation ist ein ernstes Problem. Eine aktuelle Sonderauswertung der Pisa-Studie durch die TU München zeigt, dass Deutschland beim kritischen Hinterfragen von Quellen unter dem OECD-Durchschnitt liegt. Nur 47 Prozent der Schüler*innen fühlen sich sicher im Erkennen von Fehlinformationen, und ein Drittel der Jugendlichen gibt Informationen ungeprüft weiter.

Um dem entgegenzuwirken, hat die ARD Medienkompetenz eine Aktionswoche zur Bundestagswahl veranstaltet. In vier Livestreams haben Schülerinnen gemeinsam mit Expertinnen über Medienkompetenz diskutiert. Die Aufzeichnungen sind in der ARD Mediathek abrufbar.

Wichtige Unterscheidung:
Falschinformationen entstehen, wenn unabsichtlich falsche Inhalte verbreitet werden. Desinformation hingegen zielt bewusst darauf ab, Menschen zu täuschen oder zu verunsichern.

Wie entscheidend verantwortungsvoller Journalismus ist, zeigt ein aktueller Fall: Der rbb hatte im Januar falsche Vorwürfe gegen den Bundestagsabgeordneten Stefan Gelbhaar (Bündnis 90/Die Grünen) veröffentlicht. In der ARD-Sendung Fakten statt Fiktion wurde aufgearbeitet, wie es dazu kam – und welche Maßnahmen der rbb ergreift, um solche Fehler zu vermeiden.

Fakten sichern die Demokratie – deshalb müssen wir unsere Schüler*innen besser auf die Medienwelt vorbereiten.

Weitere Informationen findest Du auf der »Website des Bayerischen Rundfunks